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Der Heureka Outperformance Fonds gewann im Vergleich zum Vormonat +16%.

Im April stieg der deutsche DAX +9%, der amerikanische S&P500 +11%. Der April war an Aktienmärkten der Monat der Erholung nach dramatischen Verlusten der beiden Vormonate. Es war nicht völlig überraschend. Denn seit der DAX besteht, war jeder April nach einem negativen ersten Quartal positiv. Heureka konnte dieses Kursmuster nutzen.

Es ist relativ klar, dass die drakonischen Maßnahmen zur Eindämmung sozialer Kontakte massiv negative Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Vor diesem Hintergrund, und weil wir mit dem Umgang mit den Coronavirus in den letzten Wochen einiges dazugelernt haben, werden ähnliche „lockdown“ Maßnahmen bei einer möglichen zweiten Welle wohl moderater ausfallen.

Die Strategie von Heureka ist darauf ausgelegt, in Aktien zu investieren, die aufgrund der Panik im März und April besonders stark gefallen sind. Es handelt sich dabei um Aktien besonders aus dem Bereich Versicherungen, Industrie, Rohstoffe, Einzelhandel und Immobilien, die zwar dieses Jahr von der Coronaviruskrise negativ, aber nicht existenzbedrohend betroffen sind. Laut aktuellen Schätzungen der deutschen Bank übertreffen die Kursverluste europäischer Versicherungsaktien, die durch den Coronavirus verursachten Versicherungsschäden um etwa das zehnfache. Dementsprechend große Kurschancen bestehen. In einer ersten Phase der Erholung ist damit zu rechnen, dass sich besonders jene Aktien erholen werden, die vom Coronavirus nicht negativ betroffen sind. Dazu zählen etwa Pharmawerte und Wohnimmobilienaktien. Jene Werte, die im Heureka zugekauft worden sind und weiter zugekauft werden, erholen sich vermutlich erst etwas später. Bringen dann aber vermutlich hohe Kursgewinne. Etwa Stahlwerte oder der Versicherungswert Aegon, Das sind Werte, die immer noch nahe 10-Jahrestiefstkursen stehen. Ihre Höchstkurse nach 2009 betrugen ein Vielfaches ihrer aktuellen Kurse. Allerdings ist bei ihnen das Erholungspotential wesentlich höher als in nicht zyklischen Aktien und den Gesamtaktienindizes.

Vor diesem Hintergrund ist in den nächsten Monaten weiter mit erheblichen Schwankungen zu rechnen. Eine starke Erholung erscheint im Herbst 2020 besonders wahrscheinlich. Natürlich alles vorbehaltlich keiner neuen negativen Überraschungen. Aber die derzeitige Situation ist vor allem eine außergewöhnliche Chance.

Herbert Autengruber