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Der Heureka Outperformance Fonds verlor im Vergleich zum Vormonat -7.3%.

Im Februar fiel der deutsche DAX -8,5%, der amerikanische S&P500 -7,9%. Er Ölpreis (Brent) fiel um -5,4%. Internationale Aktienindizes erlitten deutliche Verluste aus Angst vor zukünftigen Auswirkungen des Coronavirus. Direkt betroffen ist vor allem die Reise- und Tourismusbranche. Indirekt betroffen sind viele weitere Branchen. Das Ausmaß der Kursverluste erscheint teilweise übertrieben, auch wenn die Folgen der Epidemie ungewiss sind. Die Angst treibt teilweise seltsame Blüten. Ablesbar ist das auch an den Renditen und Kursen sicherer Staatsanleihen. Praktisch alle europäischen Staatsanleihen mit guter Bonität sind negativ verzinst. Die langfristigen amerikanischen Staatsanleihen werfen die niedrigste jemals ausgewiesene Rendite ab.

Ende Februar meldete China und Südkorea einen Rückgang der Neuerkrankungen. Noch ist die Krise nicht ausgestanden. In Europa scheint Italien am meisten betroffen. Es wird sicherlich so sein, dass im 1. Quartal 2020 in manchen Ländern das Wirtschaftswachstum und Unternehmensgewinne nach unten revidiert werden. Allerdings wird es nach dem starken Kursrückgang vom niedrigen Niveau aus vermutliche rasche Erholungen geben, ähnlich wie nach früheren Krisen. Verkäufe auf dem derzeitigen Niveau sollten mit Bedacht erfolgen. Seit Anfang Februar hat der Heureka-Fonds die Barquote nahe an das maximal mögliche Limit hochgefahren. Es gilt, sich jetzt so zu positionieren, dass man von einer zukünftigen Erholung, sobald sich der Rauch gelegt hat, profitieren kann.

Herbert Autengruber