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Der Heureka Outperformance Fonds gewann im Vergleich zum Vormonat +3,5%.

Der deutsche DAX Index gewann im November +2,9%, der amerikanische S&P500 Index +2,8%. Bei den Anleihen ging es dafür ein wenig abwärts. Das bedeutete für deutsche Staatsanleihen, dass die negative Rendite im Laufe des Novembers leicht gesunken ist. 

Wie im letzten Statement des obersten US Notenbankers Jerome Powell zu hören war, fühlt sich die Notenbank auf dem jetzigen Zinsniveau sehr wohl. Er fügte noch hinzu, dass er alles tun wird, um die US Wirtschaft am Laufen zu halten „was immer auch notwendig sei“. Das jedenfalls bedeutet, dass in naher Zukunft kaum mit steigenden Zinsen zu rechnen ist.

Momentan herrscht wieder Optimismus, dass der Handelskrieg zwischen USA und China abflaut. Das ist leider nicht so eindeutig. Zwar hat China Zölle auf USA Produkte wie Sojabohnen und Schweinefleisch zurückgenommen. Allerdings könnte das auch mit der Schweinepest in China und dem Mangel an Schweinefleisch zusammenhängen. Die von Trump geforderten Agrarexporte bringen China unter Druck. Dazu müsste es andere langfristige Verträge brechen, etwa mit Brasilien. Eine schnelle Lösung könnte also schwierig sein.  

Im Heureka Portfolio konnten einige Positionen deutlich zulegen, etwa ein Optionsschein auf Siemens. Diese kleine spekulative Position konnte sich beinahe verdoppeln. Siemens ist einer jener Wert, der in den letzten Jahrzehnten saisonal besonders im 4. Quartal zulegte. Auch dieses Jahr trifft das bisher zu. Heureka konnte auch von der Stärke der Technologiewerte profitieren und vom weiteren Anstieg der Goldminenaktie Alacer Gold, die sich seit ihrem Kauf vor einem Jahr verdoppelte. 

Der Dezember ist meist einer der besten Börsenmonate, besonders in der zweiten Hälfte. Für Heureka ist geplant, Risikopositionen mit besonders hohen Gewinnchancen (starke langjährige Saisonalität) ab der Dezemberhälfte zu erhöhen. Dazu zählen etwa der ATX Index, Goldminen und einzelne heruntergeprügelte Jahresverlierer, die vermutlich ab Jänner wieder zurückgekauft werden.  

Jüngste Stimmen, wie eines Citibank Analysten, der die US Aktienmärkte nach der jüngsten Korrektur in einem Jahr mit 90% Wahrscheinlichkeit höher sieht. Derzeit erscheint es sinnvoll, weder in das eine noch in das andere Extrem zu verfallen und besondere Chancen zu nutzen.

Der Dezember liegt vor uns. Meist läuft der Dezember gut, falls das Gesamtjahr bis dahin deutlich positiv war, wie heuer an den meisten Börsen.

Herbert Autengruber