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Der Heureka Outperformance Fonds verlor im Vergleich zum Vormonat -4,9%.

Der DAX verlor im August -2,1%, der Hongkonger HangSeng Index -8,5%, der japanische Nikkei -4,5%. Der Goldpreis konnte weiter zulegen.

Der August war geprägt von nervösem Handel. Die Dynamik in den Verwirrungen rund um den Brexit und dem amerikanisch-chinesischen Handelsstreit haben weiter zugenommen.

Der Heureka Fonds war negativ von mehreren Ereignissen betroffen. Eine überraschend negative Reaktion auf eine Vorwahl in Argentinien. Sorge um die Konjunktur und Zinssenkungen haben Finanztitel wie Commerzbank stark getroffen. Negativ abgestraft wurde auch die deutsche Indus-Holding wegen ihren Automobilbeteiligungen.

Aufgrund der Kursrückgänge ergeben sich Chancen in verschiedenen Bereichen. Der europäische Bankenindex Stoxx600 Banks notiert derzeit auf jenen Werten wie zum Tiefpunkt der Eurokrise 2011/2012. Dabei ist die Situation fundamental gar nicht vergleichbar. Die Kapitalpolster der Banken haben sich seither mehr als verdoppelt. Dividendenrenditen von mehr als 7% sind bei europäischen Banken keine Seltenheit. Praktisch alle großen europäischen Banken, mit Ausnahme der deutschen Banken, schreiben Gewinne und zahlen Dividenden. Selbst griechische Staatsanleihen stehen praktisch alle über 100% und bringen nur mehr 3% Rendite. Allein die Angst vor der Zukunft und vor – für Banken ungünstig - weiter fallenden Zinsen überwiegen. Aber wo sollen Zinsen hinfallen ausgehend von nahezu Null? Es ist klar, dass Börsen aktuell recht deutlich durch Ängste geprägt sind.

Der Oktober ist oft jener Monat, in dem sich seit Jahresanfang deutlich gefallene Werte erholen. Selektiv werden für dieses Szenario in den nächsten Wochen Positionen aufgebaut.

Herbert Autengruber