Developed in conjunction with Ext-Joom.com

Der Heureka Outperformance Fonds verlor im Oktober im Vergleich zum Vormonat -7.6 %.

Der deutsche Aktienindex DAX verlor im Oktober -7,8%, der japanische Nikkei -9,5%, der US  S&P500 Index -7,1%. Die deutlichen Verluste im Oktober kamen überraschend nachdem sich das eher schwächeanfällige dritte Quartal an vielen Börsenplätzen seitwärts bewegte. Eine unmittelbare Ursache ist kaum festzumachen. Am ehesten lag es an leicht enttäuschenden Wirtschaftswachstumsdaten aus Europa, am immer noch unklaren Brexit, bei dem der Austrittstermin immer näher rückt, und an Gewinnmitnahmen an den US-Börsen und in Japan bei Technologiewerten. Der Rohölpreis fiel nach deutlichen Anstiegen in den Vormonaten im Oktober um -15%, eine Erleichterung für die Kostensituation viele Branchen, wie etwa Fluglinien.

Im Heureka Portfolio waren von den Kursrückgängen besonders Werte wie Delta Airlines, SkyWest und Commerzbank betroffen. Neben den deutlichen Verlusten vieler Aktien gab es auch vereinzelte Gewinne, wie beim türkischen Mobilfunkbetreiber Turkcell, bei dem der Einstieg vor einigen Wochen nahe am Mehrjahrestief gelang und der kurz danach mit Gewinn veräußert wurde.

Historisch ist der Oktober ein Monat mit erhöhter Volatilität also Schwankungen, bei meist steigenden Kursen. Diesmal begann das vierte Quartal mit einer kalten Dusche in die Gegenrichtung. Die fundamentale Situation ist in den meisten Ländern bei Unternehmensgewinnen und Wirtschaftswachstum ordentlich. Auch positive Überraschungen sind in den nächsten Wochen durchaus realistisch. So wird das italienische Budget meist erst kurz vor Weihnachten verabschiedet und beim Brexit gibt es nur mehr wenige offene Punkte.

Eine eingetrübte Stimmung ist nach kurzfristigen, unerwarteten Verlusten bei den Anlegern normal. Der DAX endete tatsächlich nur zweimal in den letzten dreißig Jahren Ende Dezember auf dem Tief des vierten Quartals. Die Zeichen der Bodenbildung und beginnenden Erholung überwiegen. Es gilt nach vorne zu blicken und sich auf die Chancen nach einer mehrwöchigen Verkaufspanik zu konzentrieren.  

Herbert Autengruber