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Der  Heureka Outperformance Fonds gewann gegenüber dem Vormonat +2 %.

Die US-Nasdaq gewann im April +0,5%, der EuroStoxx 50 gewann +3,7%. An den meisten Aktienbörsen gab es eine leichte Erholung gegenüber dem Vormonat und 1. Quartal. Amerikanischen Staatsanleihen fielen leicht, die Rendite der 10-jährigen hat jetzt 3% erreicht. Davon sind wir in Europa meilenweit entfernt.

Der Ifo-Index, der wichtigste Geschäftsklima Index in Deutschland, hat sich in den letzten drei Monaten leicht verschlechtert. Dabei wird die aktuelle Lage nach wie vor sehr positiv eingeschätzt. Aber die Zukunftserwartungen haben sich eingetrübt. Hauptgrund dürften Befürchtungen rund um mögliche Handelssanktionen und Zölle ausgehend von den USA sein. Die Unternehmensgewinne im 1. Quartal sind in den USA gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um +27,5% gestiegen, in Europa fielen die Anstiege, wegen der Euro-Stärke geringer aus.

Die aktuelle Einschätzung der Investmentbank Goldman Sachs ist, dass wir uns an den Aktienmärkten wohl in einer mehrmonatigen Seitwärtsphase befinden, aber ein starker Einbruch ist unwahrscheinlich. Auffällig war in den letzte Wochen der Anstieg des Ölpreises um ca. +15%. Hauptverantwortlich dafür sind die angedrohten US-Sanktionen gegen den Iran und dortigen Förderungsrückgang. Internationale Konjunkturprognosen sind derzeit etwas widersprüchlich, teilweise Anhebungen für 2018 und 2019 in den letzten Wochen stehen auch vereinzelte Prognosen gegenüber die leichte Rückgänge erwarten.

Im Heureka Portfolio konnte im April besonders einzelne Versicherungswerte wie die holländische Aegon und die Uniqa und einzelne deutsche Werte wie E.on und GFT Technologies zulegen. Zu den Verlierern im April zählten etwa der südafrikanische Goldproduzent Harmony, der unter einer Meldung über einen Golddiebstahl in seinen Minen litt.

Wir befinden uns gegenwärtig an den meisten Börsen in einer Seitwärtsphase, die noch einige Monate anhalten könnte. Es ist etwas Geduld angesagt. Aus derzeitiger Sicht erscheint eine Erholung am wahrscheinlichsten im vierten Quartal, dem traditionell stärksten an Aktienmärkten.

Herbert Autengruber