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Der  Heureka Outperformance Fonds verlor gegenüber dem Vormonat -3,1 %.

Der EuroStoxx50 verlor im April -3%, die US-Technologie-Börse Nasdaq -4,4% und der japanische Nikkei Index -3,8%. Ursache ist vermutlich der Anstieg der Volatilität im Vormonat. Das bewegte wohl automatisch manche Anleger zu einem Teilrückzug aus Aktien. Ein Prozess, der einige Wochen in Anspruch nehmen kann, bevor er verdaut ist. Auf der fundamentalen Seite hat sich kaum etwas geändert. Die Weltkonjunktur läuft auf hohem Niveau.

Von US-Präsident Trump angekündigte Zölle, insbesondere auf einzelne chinesische Importgüter, verunsicherten bezüglich des zukünftigen Welthandels. Die tatsächlichen Auswirkungen sind derzeit aber überschaubar. Beispielsweise werden chinesische Stahlimporte in die USA mit Zoll belegt. Allerdings kamen nur 2% der amerikanischen Stahlimporte im Vorjahr aus China.

Im Heureka-Portfolio litten im März vor allem Finanzwerte wie Commerzbank, Wuestenrot oder die amerikanische The Travelers Comp. Es gab aber auch Gewinner, wie die Immofinanz, die amerikanische Textilmarke Aberbrombie & Fitch und einzelne Minenwerte, wie Harmony Gold und Ende  avour Silver. Der mittelfristige Ausblick für Finanzwerte bleibt gut, sie sind fundamental billig, überwiegend werden weiter steigende Unternehmensgewinne erwartet. Sie werden von langsam steigenden Zinsen profitieren.

Seit 1990 war der DAX im 1. Quartal neun Mal negativ. Im folgenden April wurden dann aber immer Gewinne erzielt. Es spricht nichts dagegen, dass diese positive Statistik auch dieses Jahr halten wird. 

Herbert Autengruber