Developed in conjunction with Ext-Joom.com

Der  Heureka Outperformance Fonds gewann gegenüber dem Vormonat +2,7%.

Der amerikanische Aktienindex S&P500 zog im August um +1,8% an, der EuroStoxx50 um +2,5%. Es scheint so als bliebe diesen Sommer eine Korrektur aus, mit dem Oktober steht allerdings der schwankungsfreudigste Monat bevor. Die fundamentalen Daten bleiben aber gut, z.B. der Auftragseingang war im August in der deutschen Industrie höher als von Experten erwartet. Die Aufregungen rund um Nordkorea und seine Atomtests haben sich wieder gelegt.

Der US Dollar hat sich im September von seinen Schwächeanfällen seit Jahresbeginn etwas erholt. Öl zog deutlich an. Möglicherweise könnten einige Ölserviceunternehmen ihren mehrjährigen Abwärtstrend beendet haben und bald eine Einstiegschance bieten.

Im Heureka Portfolio war im August die Liste der Gewinner erfreulicherweise lang und jene der Verlierer kurz. Besonders deutliche Gewinne verzeichneten Helma Eigenheim, ein deutscher Produzent von Fertigteilhäusern. Commerzbank wurde auf ermäßigter Basis wieder zugekauft. Bei Commerzbank stehen die Chancen recht gut, dass der restliche Staatsanteil bald, zu vermutlich deutlich höheren Kursen, privatisiert wird. Das würde auch auf die Aktienkurse durchschlagen. Gut gelaufen sind auch Fluglinien wie Lufthansa und American Airlines. Der Anteil amerikanischer Airlines wurde erhöht, sie verzeichnen typischerweise im letzten Jahresquartal die höchsten Gewinne. Auch bei Rocket Internet ging es nach oben, einer deutschen Holding, die sich an jungen Internethandelsfirmen beteiligt. Rocket Internet musste seit seinem Börsengang kräftig Feder lassen und die Chancen stehen gut, dass jetzt der Boden erreicht ist. Erste Beteiligungsverkäufe waren sehr erfolgreich. Auch Daimler hat sich endlich erholt. Stärker abwärts ging es bei Bed Bath & Beyond, einem US Badausstatter, der auf dem derzeitigen Niveau allerdings hohes Erholungspotential besitzt.

Der Ausblick bis Jahresende ist positiv, der Oktober bleibt jedoch für Überraschungen gut. Meist enden die großen Aktienindizes am Jahresende nahe ihrer Jahreshoch, falls der überwiegende Teil der Jahres, wie heuer bisher, deutlich positiv gelaufen ist.

Herbert Autengruber