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Der  Heureka Outperformance Fonds gewann gegenüber dem Vormonat +3%, gegenüber dem Vorjahr verlor er -0,6%.

Ein kurzer Jahresrückblick. Der Jänner begann an den Aktienmärkten mit einer unerwarteten Schwäche, besonders Werte des Finanzsektor geriet unter die Räder. Vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise 2008 ist der Sektor einfach sehr anfällig für Befürchtungen und Gerüchte. Ich war mir zwar sicher, dass die Kursstürze ungerechtfertigt waren, aber leider besteht immer das Restrisiko, dass Anleger und Politiker in solchen Situationen Panikhandlungen setzen und der Abwärtssog zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung wird. Es folgten im Herbst mit dem Brexit und im November mit der Wahl Trumps neue unvorhersehbare Entwicklungen. Positiv ist zu vermerken, dass sich einige internationale Wirtschaftsdaten gegenüber der Jahresmitte 2016 zuletzt etwas gebessert haben. In Italien hat sich zu Jahresende die Gefahr einer möglichen Bankkrise entschärft. Die Rohstoffpreise erholen sich weiter, was zu einer wirtschaftlichen Stabilisierung in Schwellenländern wie Brasilien beitragen dürfte.

Das Heureka Portfolio im Dezember: Die meisten Werte sind gestiegen, mit zweistelligen Prozentsätzen etwa FCA (Fiat), Credit Agricole und die Uniqa-Versicherung. An günstigen Aktien und Anleihen herrscht grundsätzlich kein Mangel. Was wir brauchen ist etwas mehr Stabilität und Zuversicht.

Wenn mit Trump auch ein unberechenbarer Faktor mehr in die Weltpolitik eingetreten ist, so scheinen momentan die positiven Effekte zu überwiegen. Die bevorstehenden Steuersenkungen in den USA versprechen höhere Unternehmensgewinne und steigende Aktienkurse. Eine der besonders verlässlichen Börsenregeln versprechen Gutes für heuer. Seit Jahrzehnten haben die ersten fünf Aktienhandelstage eines Jahres mit einer ca. 80%en Trefferquote ein positives Gesamtjahr an den US Aktienbörsen vorhergesagt, falls sie wie Anfang 2017, Gewinne brachten.  

Herbert Autengruber