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Der  Heureka Outperformance Fonds verlor gegenüber dem Vormonat -0,6%.

 An den Aktienbörsen gab es im September weltweit wenig Bewegung. In China ein wenig nach oben, in den USA gleichbleibend bis geringfügig nachgebend, ähnlich in Europa. Das britische Pfund gab weiter nach und hat jetzt bereits innerhalb eines Jahres gegenüber dem Euro mehr als 20% verloren. Bei den Rohstoffen wurde der Ölpreis ab Ende September stärker. Eine seit vielen Jahren erstmalige, vorläufige OPEC Einigung einiger Förderländer auf eine Reduktion der Fördermenge zeigt Wirkung. Gold wurde etwas schwächer.

Bei den Konjunkturdaten gibt es ebenfalls wenig Neues. Der amerikanische Wahlkampf gewinnt mehr Einfluss an den Börsen. Bei beiden Kandidaten stehen wohl erhöhte Staatsausgaben bevor, entweder um eine Mauer im Süden zu bauen (Trump) oder die Infrastruktur im Land zu erneuern (Clinton).

Im Heureka Portfolio konnten Anleihen aus Argentinien und Buenos Aires davon profitieren, dass das Land erstmalig seit über einem Jahrzehnt unter dem neuen Präsidenten wieder mit der Weltbank zusammenarbeitet. Chancen auf weitere Kursgewinne winken. Einzelne Bankaktien gerieten auf bereits sehr niedrigem Niveau nochmals unter Druck. Automobilwerte scheinen einen Boden zu finden, nachdem sie in den letzten Wochen schwach waren. Hier könnten sich im Oktober noch Einstiegchancen ergeben, denn die Absatzzahlen bei Automobilen entwickeln sich in Europa seit Jahresbeginn sehr erfreulich. Das steht im Gegensatz zu den Autoaktienkursen im selben Zeitraum, die deutlich fielen. Selbst pessimistische Analysten sind in den letzten Tagen gezwungen ihre Gewinnschätzungen für Automobilwerte wie Daimler anzuheben.

Es ist schwer einzuschätzen, ob vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen Anfang November noch neues Kapital an die Börsen fließt.  Viele Investoren scheinen bis dahin abzuwarten. Ohne Frage ist Trump der unberechenbarere Kandidat. Aber da er deutliche Steuersenkungen verspricht und wohl auch umsetzen würde, könnte auch sein Wahlsieg steigende Kurse bringen. 

Im Oktober werde ich besonders auf Einstiegschancen bei Automobilwerten und Fluglinien achten, vereinzelt auch bei günstigen Werten aus den Schwellenländern und Rohstofftiteln.

Herbert Autengruber