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Der  Heureka Outperformance Fonds blieb gegenüber dem Vormonat unverändert.

Die Aktienbörsen der meisten Industrieländer haben sich im August kaum nennenswert verändert. Aufwärts ging es nur in einigen Schwellenländern, insbesondere in China. Auch bei den Weltwährungen gab es kaum nennenswerte Veränderungen, das Britische Pfund scheint sich auf niedrigem Niveau zu stabilisieren. Die meisten Schwankungen gab es bei einigen Rohstoffen insbesondere Öl, das nach einer Tal und Bergfahrt im Monatsverlauf zulegte.

Im Heureka Portfolio konnten besonders Immobilien- und Bankwerte zulegen. Gleichzeitig wurde der Immobilienanteil wieder etwas reduziert. Bei europäischen Wohnimmobilienaktien gibt es bereits Überhitzungstendenzen. Es ist einerseits schwer sich davon teilweise zu trennen, weil dieser Sektor „in“ ist, viel Beachtung findet und hartnäckig steigt. Aber Aufpreise von 30% und mehr auf den Immobilienwert werden deutsche und österreichische Wohnimmobilienaktien nicht ewig halten können. Umgekehrt gibt es deutsche und österreichische Banktitel zu Ausverkaufspreisen, weil kaum zwischen Qualität und Risiko unterschieden wird, sondern alles in einem Topf landet. Bei einer 8,8% nachrangigen Bankanleihe der Erste Bank konnte ich nicht widerstehen und habe zugekauft. Leichte Verluste gab es bei einigen Stahl- und Rohstoffaktien nach starken Gewinnen in den Vormonaten.

Die Gesamtsituation an den Börsen bleibt widersprüchlich. Einerseits deutet die letzte Stellungnahme der US Notenbank auf eine weitere Erholung und baldig bevorstehende Zinserhöhung in den USA, andererseits meldet Deutschland für Juli einen 10%igen Rückgang der Exporte gegenüber dem Vorjahresmonat, insbesondere nach Übersee.

Weil der typischerweise schwache Börsenmonat September vor der Tür steht und wir an wichtigen Börsen nahe einem Mehrmonatshochs stehen, gilt es derzeit etwas vorsichtiger zu sein.

Herbert Autengruber