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Der  Heureka Outperformance Fonds gewann gegenüber dem Vormonat +2,7%.

Der US Index S&P 500 konnte im Juli +3% zulegen, auch europäische Indizes entwickelten sich erfreulich. Der Monat war generell gekennzeichnet von einer Erholung vom Schock der Brexit-Entscheidung Ende Juni.

Deutlich nach unten ging es im Monatsverlauf für den Ölpreis, um mehr als -15%, vorwiegend eine Kursreaktionen auf die deutlichen Gewinne in den Monaten zuvor. Der US-$ blieb zum Euro im Juli beinahe unverändert. Das Britische Pfund blieb nach deutlichen Verlust in den Vormonaten im Juli zum Euro beinahe stabil.

Die bisher berichteten Unternehmensgewinne des zweiten Quartals bleiben durchwachsen. Bei den US-Unternehmen konnten zwar die meisten Unternehmen positiv überraschen aber ausgehend von niedrigen Erwartungen. Unter dem Strich stehen gegenüber demselben Quartal im Vorjahr ein Gewinnrückgang von -3%, hauptsächlich dem Ölsektor geschuldet. Deutliche Verbesserungen gab es bei Telekom- und Versorgerunternehmen. Tatsächlich war es jetzt das fünfte Quartal in Folge mit leicht sinkenden Unternehmensgewinnen.

Im Heureka Portfolio lief im Juni weiter gut Immobilienwerten wie Buwog und CA-Immo, Stahlwerte, Aktien und Anleihen aus Schwellenländern und Minentitel. Die peruanische Silbermine Minas Buenaventura stieg seit dem Einstieg im Februar bereits +250%. Verluste gab es im Juni bei Fluglinien trotz deutlich nachgebender Kerosinpreise.

Unterbewertete Aktien gibt es am Markt, aber es umgeben sie extrem irrationale Schwankungen. Viele Minenwerte wurden besonders im letzten Jahr und in diesem Jänner völlig übertrieben auf Bruchteile ihres Buchwertes nach unten geprügelt. Ab Februar erholten sie sich unter extrem starken Tagesschwankungen. Nie ist gewiss, ob man bereits nahe am Boden einsteigt oder noch einmal eine oder mehrere Verkaufswellen starten. Die hohe Volatilität erfordert Mut beim Einstieg, denn ein hoher Anteil derart unterbewerteter Aktien erhöht sofort die Schwankung des Fonds deutlich. Eine ähnliche Chancen-Situation wie bei Minen- und Stahltiteln Anfang des Jahres könnte jetzt bei Finanztiteln insbesondere europäischen Banken vorliegen. Ich werde versuchen, bei vorliegenden Chancen im Herbst mit Augenmaß zuzupacken.

Herbert Autengruber