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Der  Heureka Outperformance Fonds verlor gegenüber dem Vormonat -1,8%.

Im Juni fiel der EuroStoxx 50 um -7%, der US Index S&P 500 um -1% und der japanische Nikkei um -8%. Hauptverantwortlich für das dicke Minus bei europäischen Aktienindizes war der Ausgang der Brexit-Abstimmung. Die Austrittsmehrheit überraschte angesichts vorheriger Prognosen, kam aber nicht völlig unerwartet. In Japan dürften die Oberhaus-Wahlen Anfang Juli hauptverantwortlich für die Verluste gewesen sein.

Für Europa sind sich die meisten Wirtschaftsforscher einig, dass der Austritt die EU-Länder in 2017 etwa 0,3% – 0,5% Wirtschaftswachstum kosten dürfte. Natürlich sind aufgrund der ausstehenden politischen und rechtlichen Details des Austritts die Prognosen ungewiss. Die politischen Langfristfolgen für die EU sind schwer abschätzbar.

Der Heureka Fonds war schon vor der Abstimmung vorsichtig eingestellt. Der Fonds konnte sich der allgemeinen Tendenz an den Aktienmärkten im Juni nicht völlig entziehen, aber es gab auch Lichtblicke. Die größte Position Buwog konnte um +5% zulegen, sie profitiert von der steigenden Nachfrage nach Wohnraum. Daneben stachen vor allem Beteiligungen an Gold- und Silberminen positiv hervor. Ein erster Einstieg bei den deutschen Versorgern E.ON und RWE könnte genau richtig liegen. Nach einem langjährigen Kursrückgang verdichten sich die Anzeichen auf sehr günstigem Niveau auf eine baldige Erholung.

Die Tendenz steigender Nachfrage nach sicheren Anlagen setzt sich fort, allerdings mahnen die dafür bezahlten Preise ausdrücklich zur Vorsicht. Auf der anderen Seite gibt es einige Sektoren z.B. Automobil und Fluglinien auch europäische Finanztitel die sehr günstig sind, aber hoch volatil. Der richtige Zeitpunkt des Einstiegs könnte hier deutliche Gewinne bescheren. So ein Zeitpunkt könnte im Herbst vorliegen.

Herbert Autengruber