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Der Heureka Outperformance Fonds verlor im Jänner gegenüber dem Vormonat -11%.

Der europäische EuroStoxx 50 verlor im Jänner -9%, der amerikanische Technologieindex Nasdaq verlor -10%. Das war eine kalte Dusche zum Jahresbeginn. Ausgehend von einer überraschend schwachen Industrieproduktion in China fielen die dortigen Aktienmärkte (der marktbreite Hang Seng Index fiel um -14%) und die Unsicherheit verbreitete sich weltweit. Aufgrund der positiven Wirtschaftslage in den meisten Industrieländern ist diese Verkaufswelle schwer zu begründen. Eine gewisse Rolle dürfte spielen, dass Öl-Länder wie Saudi Arabien seit Monaten gezwungen sind ihre Reserven aufzulösen, um die schwindenden Öleinnahmen zu ersetzen. So motivierte hohe Wertpapierverkäufe lasten momentan auf den Börsen. Wieder waren Rohstoffproduzenten wie Russland und Brasilien unter den Top-Verlierern am Markt. Besonders in der ersten Jännerhälfte setzte der Ölpreis seinen Sinkflug fort. 

Die unangenehm starken Kursrückgänge bergen aber auch Chancen. Aktien aus Schwellenländern, Rohstoffaktien, Banken und Versicherungen sind teilweise sehr günstig, manche bereits zum halben Buchwert zu haben mit Dividendenrenditen über 5%.

Den genauen Zeitpunkt, wann eine Beruhigung und Erholung auf den internationalen Aktienmärkten eintritt kann niemand genau bestimmen. Sinnvoll ist es Erfahrungswerte der letzten Jahrzehnte heranzuziehen. Hier zeigt sich zum Beispiel beim Deutschen Aktienindex DAX ein klares Bild. Trat beim DAX ein deutlicher Verlust im Jänner ein, so hat sich die Situation im Feber und März kaum gebessert. Allerdings kam es nach einem negativen Startquartal im anschließenden April in den letzten 25 Jahren immer zu deutlichen Gewinnen, im Durchschnitt beinahe +10%. Diese Erfahrungswerte fließen in die Anlagestrategie der nächsten Monate ein.

Herbert Autengruber