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Der Heureka Outperformance Fonds verlor im Dezember gegenüber dem Vormonat -3,6%. Im Jahr 2015 erzielte der Fonds einen Gewinn von  +2,3%.

Die Aktienmärkte zeigten sich im Dezember überraschend schwach, so fiel der EuroStoxx 50, der Index der 50 größten Aktien des Euroraums um -6,5%. Wirklich überzeugende Gründe dafür waren nicht auszumachen. Experten machten vor allem überzogene Hoffnung auf weitere Anleihen-Aufkaufprogramme der EZB verantwortlich, die teilweise enttäuscht wurden. Andere Gründe für den Kursrückgang waren der erholte Euro, der gegenüber dem US$ über +3% gewann, was die europäischen Exportphantasien etwas dämpfte. Etwas belasteten auch die Wirtschaftsdaten aus China, die Zweifel aufkommen lassen, ob die geplanten Wachstumsziele dort realistisch sind.

Auf der OPEC Konferenz Anfang Dezember kam es zu einer Erhöhung der offiziellen Förderquote, was wenig überraschend den Ölpreis weiter unter Druck brachte, er sank im Dezember um -15%. Die meisten anderen Rohstoffe wie Gold oder Kupfer veränderten sich im Dezember kaum.

Zu den Gewinnern im Dezember zählten Fluglinien wie die Lufthansa, die vom fallenden Kerosinpreis und dem Unternehmensausblick profitierte. Auch die Solaraktien First Solar und Ja Solar zogen deutlich an. Auf der Verliererseite waren vor allem Automobilhersteller und Finanzwerte.

Die erstmalige Zinserhöhung in den USA seit über acht Jahren, Mitte Dezember, könnte in den nächsten Wochen zu etwas Unsicherheit führen. Eine erste Zinserhöhung ausgehend vom aktuell extrem niedrigen Niveau überraschte kaum und sollte langfristig kaum Auswirkungen zeigen.

Laut dem Durchschnitt der aktuellen Börsenprognosen der führenden deutschsprachigen Banken soll es nächstes Jahr an den Aktienmärkten weiter aufwärts gehen, in Europa etwas deutlicher als in den USA. Das entspricht auch der Ausrichtung des Heureka Portfolios.

Herbert Autengruber