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Der  Heureka Outperformance Fonds verlor gegenüber dem Vormonat -4,9 %.

Der EuroStoxx 50 verlor gegenüber dem Vormonat -5,1%, der japanische Nikkei -7%, der US S&P 500 -3,4%. Fundamental gab es kaum nennenswerte Neuigkeiten. Aber eine Welle von Gewinnmitnahmen führte Anfang Februar zu einem hohen Tagesverlust an vielen Börsen, der Verunsicherung und Folgeverkäufe auslöste. Korrekturen, die -5% und mehr ausmachen, geschehen an Aktienmärkten immer wieder. Die Gewinne europäischer Exportunternehmen leiden unter der Stärke des Euro bzw. Schwäche des US$. Anfang Februar kostete der Euro 1,25 US$ beinahe 20% mehr als noch vor einem Jahr. Seitdem ist eine Seitwärtsbewegung eingetreten. Rohöl erreicht im Februar 70 $ (Brent) und schwächte sich im Verlauf des Monats etwas ab.

Laut EU-Kommission soll Österreichs Wirtschaft heuer +2,9% wachsen nach +3,1% im Vorjahr. Auch die Arbeitslosigkeit fällt und damit steigt die Konsumlaune. Selbst im Sorgenkind Griechenland wird für 2018 ein Wirtschaftswachstum von +2,5% erwartet. Bei der Inflation erwartet die EU-Kommission für die Eurozone dieses Jahr +1,5%. Daraus entsteht kein Druck für eine Zinserhöhung.  

Im Heureka Portfolio waren vom Kursrutsch besonders Finanztitel wie Wüstenrot, Credit Agricole, Uniqa,  Vienna Insurance betroffen. Es dürfte sich vor allem über Gewinn-mitnahmen nach den deutlichen Kursanstiegen in den letzten Monaten handeln. Vereinzelt konnten auch zweistellige Gewinne, wie etwa bei der südafrikanischen Goldmine Harmony verzeichnet werden. In Südafrika bestehen Chancen auf eine grundlegende Verbesserung der politischen und wirtschaftlichen Lage.

Eine Kurskorrektur, wie sie Anfang Februar begonnen hat, dauert meist mehrere Wochen. Derzeit gibt es keine Gründe die Anlagepositionen grundsätzlich zu überdenken. Noch ergibt sich keine Neueinschätzung des Konjunkturverlaufs, Konsum- oder Notenbankverhaltens. Häufig wird der Tiefpunkt solcher Korrekturen etwa drei bis sechs Wochen nach Beginn erreicht.

Herbert Autengruber