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Der Heureka Outperformance Fonds gewann im Vergleich zum Vormonat +1,4%.

Der Juli brachte beim DAX einen Verlust von -2%, die meisten wichtigen anderen Aktienindizes der Industrieländer blieben im Laufe des Monats weitgehend unverändert. Der Goldpreis stieg im Juli um weitere +2%.

Ein wichtiges Ereignis war, dass die US Notenbank FED, Ende Juli, die Zinsen zum ersten Mal seit über 10 Jahren senkte. Begründet wurde dieser Schritt mit einer Abkühlung der weltweiten Konjunktur. In den USA selbst läuft die Wirtschaft noch recht rund. Aber offenbar befürchtet die FED, dass die Abkühlung der internationalen Konjunktur und der Handelskonflikt mit China auch in den USA Spuren hinterlassen wird. Vorsorglich hat sie die Zinsen geringfügig um -0,25% gesenkt. Dieser Schritt könnte auch bewirken, dass der US$ etwas schwächer wird. Der Zinsabstand zum Euro schrumpft damit.  Dazu passt auch, dass weltweit risikolose Anleihen und der Goldpreis anzogen. Bei Goldminen könnte langfristig noch einiges Potential bestehen. Seit 2011 befinden sie sich in einem langen Abwärtstrend. Der Börsenwert aller Goldminen ist im historischen Vergleich sehr gering. In den nächsten Wochen werden voraussichtlich einige selektive Goldwerte im Heureka Portfolio neu aufgenommen.  

Die positive Entwicklung beim Heureka im Juli hatte auch mit diesen globalen Veränderungen zu tun. Gewinne fielen bei risikolosen deutschen und holländischen Staatsanleihen an. Insbesondere die Goldminen konnten glänzen. Harmony Gold, Minen in Südafrika und Papua Neuguinea, und Alacer Gold, Minen in der Türkei, konnten im Juni zweistellig zulegen. Daneben entwickelten sich einzelne Industrieaktien, wie Airbus, positiv. Negativ entwickelten sich einzelne Technologie- und Energiewerte. Gazprom musste nach den starken Kursgewinnen der Vormonate Federn lassen.

Im August und September wären deutliche positive Kursschübe bei Aktien eher überraschend. Saisonal war im letzten Jahrzehnt die erste Hälfte des August eher schwach. Ab Mitte August bis Mitte September war im letzten Jahrzehnt der amerikanischen Nasdaq Index neun Mal positiv. Einige Branchen wie Stahl und Auto sind besonders oft schwächeanfällig im Sommer. Hier könnten sich Einstiegschancen im Oktober ergeben. Autowerte wie BMW oder Daimler haben sich seit 2015 halbiert, obwohl teilweise Gewinnanstiege für nächstes Jahr erwartet werden.

Herbert Autengruber