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Der Heureka Outperformance Fonds gewann im Jänner zum Vormonat +6%.

Im Jänner ging es an den meisten Aktienbörsen stark aufwärts. Es war eine Reaktion auf die überraschend starken Kursrückgänge im letzten Quartal 2018. Im Jänner gewann der US Aktienindex S&P500 +6,5%, der EuroStoxx50 gewann +5%, der japanische Nikkei Index +4%.

Bei den Wirtschaftsdaten wurden einige Prognosen für 2019 zurückgenommen. So soll laut Weltbank das Wirtschaftswachstum weltweit nur mehr +2,9% statt vorher +3% betragen. Grund seien die Spannungen im Handel. Die USA und China haben sich gegenseitig mit zusätzlichen Importzöllen überzogen.

Für die USA rechnet die Bank im laufenden Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent nach 2,9 Prozent 2018. Im Wahljahr 2020 könnten es nur noch schwache 1,7 Prozent Wachstum in der größten Volkswirtschaft der Welt sein, heißt es in dem in Washington vorgestellten Bericht.

Im Heureka Portfolio konnte im Jänner besonders stark einzelne Goldwerte wie Harmony und Alacer Gold zulegen. Zweistellige Prozentgewinne erzielten auch Airbus und Rheinmetall. Der türkische Telekomwert Turkcell konnte seit seinem Kauf vor einigen Monaten mehr als +50% zulegen und wird im Laufe des Monats wahrscheinlich zur Gänze veräußert.

Wie geht es nun weiter? Auf der Konjunkturseite herrscht Verunsicherung. Beim Brexit ist noch alles offen. Beim shutdown der US Verwaltung gibt es eine Zwischenlösung. Positiv ist, dass bei den Bewertungen einige Branchen und Länder durch die Kursrückgänge günstig wurden. Dazu zählen vor allem Automobilwerte, Stahl, Chemie, Halbleiter. Auch Pharma- und Biotechnologiewerte sind teilweise erstaunlich günstig. Hier verunsichern Ankündigungen Trumps, der seinen Wählern günstigere Medikamente verspricht. Wie meist ist nicht klar, welche Taten den Worten folgen werden.

Bei der Anlagestrategie wird derzeit ein ausgeglichener Kurs verfolgt. Negative Ereignisse, wie ein harter Brexit, können nicht ausgeschlossen werden. Die Angst davor könnte allerdings stärker sein, als die tatsächlichen Folgen. Trump ist aufgrund der Wirtschaftsprognosen unter Druck. Es wäre nicht überraschend, falls er in Zollverhandlungen mit China einen Rückzieher macht.

Herbert Autengruber