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Der  Heureka Outperformance Fonds verlor gegenüber dem Vormonat -0,7 %.

Der EuroStoxx 50 verlor im Mai -2,1 %, der österreichische ATX -3,8%, der USA S&P500 gewann +1,8%, der japanische Nikkei verlor -1,7%. Einzelne Schwellenländer waren deutlicher von Verlusten betroffen. Der Ölpreis zog weiter an, Brent um +3%.

Während die Konjunkturdaten international nach wie vor gut sind, herrscht eine etwas diffuse Verunsicherung. Hauptgrund sind wohl Befürchtungen vor einem globalen Handelskrieg, bzw. höheren zukünftigen Zöllen, ausgehend von den USA. Die tatsächlich verhängten Zölle, zuletzt auch gegen die EU bei Stahl und Aluminium, sind aufgrund ihres Volumens harmlos, außer für wenige betroffene Unternehmen. Weitere angedrohte Zölle, z.B. auf deutsche Automobilexporte in die USA wären da schon etwas gewichtiger. Aber auch diese sind nicht besorgniserregend. Die meisten in den USA verkaufen deutschen Autos werden ohnehin dort produziert. Eher ist es die Unsicherheit, wie weit der Streit eskalieren könnte. Auf beiden Seiten des Atlantiks dürften die Interessen überwiegen, den Streit im Zaum zu halten.

Im Heureka Portfolio gab es im Mai Gewinne bei Rohstoffproduzenten- und –händlern wie Glencore und African Rainbow Minerals und bei argentinischen Staatsanleihen. Schwach waren dagegen europäische Banken, insbesondere Commerzbank und griechische Staatsanleihen. Die Verunsicherung rund um die mühsame italienische Regierungsbildung, brachte alles ein wenig unter Verkaufsdruck, was auch während der vergangenen Griechenlandkrise deutlich verlor. Die Situation in Italien dürfte sich bald beruhigen.

Mit dem Juni steht einer der typisch eher schwächeren Aktienmonate bevor, dem aber der Juli, einer der besten, folgen wird. Im Juni dürfte auch das Treffen von Trump mit Nordkoreas Staatschef stattfinden. Der Ausgang ist in beide Richtungen offen. Insgesamt sind derzeit die Märkte in Europa fair und in einzelnen Schwellenländern günstig bewertet. Die Kapitalabzüge der letzten Monate aus den Schwellenländern sind kaum gerechtfertigt. Auch dort werden steigende Unternehmensgewinne erwartet. Kein Grund an der aktuellen Portfoliozusammensetzung grundsätzlich Änderungen vorzunehmen. Die Chancen für das Gesamtjahr sind nach wie vor intakt.

Herbert Autengruber